Strukturierung und Umbau der Bürofläche des Förderverein Bundesstiftung Baukultur e.V.  (2017)

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In der 140 Quadratmeter großen, offenen Bürofläche wurden dringend eigene Toiletten benötigt. Der Sanitärkern wurde an eine vorhandene Glasbausteinwand angeschlossen, so dass die innenliegenden WC-Räume von der natürlichen Belichtung profitieren.

Im Zuge dieser notwendigen Umbaumaßnahmen konnte auch die Raumnutzung neu definiert und die Gestaltung überarbeitet werden. Der Industriecharme der Fläche wird nun durch den Einsatz von klaren Farben und wenigen robusten Materialien unterstrichen, z.B. ersetzt Echtholz-Industrieparkett den vorherigen wildgemusterten Teppichboden. Schwarz, Weiß und Grau sowie Holztöne in Möbeln und Boden lassen die Räume großzügig wirken und entsprechen dem architektonischen Selbstverständnis des Nutzers.

Eine weitere Anforderung war die Abtrennung eines Besprechungsraumes, ohne die Weite der Fläche zu sehr einzuschränken. Mittels zweier raumhoher Schiebetüren, die mit schallabsorbierenden Oberflächen auch die Raumakustik verbessern, kann ein Viertel des Büros über Eck geschlossen werden.

Um die großen Mengen an Akten, Prospekte und Kisten zu verstauen, wurde eine Wand des Besprechungsbereiches mit einem Vorhang und einer dahinterliegenden offenen Regalkonstruktion versehen. Außerdem bietet ein deckenhoher Schiebetürenschrank im Eingangsflur Stauraum und Platz für die Garderobe. Über dem Sanitärkern wurde eine begehbare Decke ausgebildet, so dass hier ebenfalls Lagermöglichkeiten bestehen.

Fotos: E. Decouard

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