Einpassungsplanung

Einpassungsplanung

Bei geplanter Anmietung oder vor dem Kauf eines Gebäudes oder einer Fläche (z.B. eines Bürokomplexes, einer Gemeinschaftspraxis oder eines großen Restaurants) ist oft nicht ganz sicher, ob alle notwendigen Funktionen auch wirklich untergebracht werden können.
Da kommen Fachplanende mit Hang für knifflige Puzzles ins Spiel. Anhand von Kennzahlen, Achsmaßen und Gebäuderaster, Zonierungsstudien und schematischen Farbcodierungen prüfen wir:  Sind die Flächen für die Nutzung quantitativ geeignet? Wie können Abteilungen auf Etagen verteilt werden?  Bei welcher Aufteilung sind mehr Schreibtischarbeitsplätze regelkonform möglich? Wie können Raumabfolgen optimiert werden? Dies nennt man Einpassungsplanung. 

Die langjährige Erfahrung ermöglicht uns, ungewöhnliche Lösungen zu denken. Nebenflächen, Flure, kleine Räume können besser und anderes genutzt werden, als vielleicht gedacht? Eine geringfügige Wandöffnung oder Raumzusammenlegung birgt ungeahntes Potenzial. Laufwege könnten anders gelegt werden.

Trotz des zunächst konzeptionell-rechnerischen Ansatzes denken InnenarchitektInnen hier bereits von der späteren Nutzung her und beziehen Überlegungen zu Wegeführung, Wandstärken, angenehme Flurbreiten und mögliche Möblierung mit ein!

Einpassungsplanung Beispiel

 

Innenarchitektur ist die Fachdisziplin, die unsere tägliche Umgebung gestaltet. Menschen halten sich zu 80 % in Räumen auf. Räume beeinflussen unser Befinden und unser Tun in hohem Maße.
Dass Innenarchitekten und Innenarchitektinnen ansprechende, einladende, repräsentative Wohn- und Geschäftsräume gestalten, ein gutes Gefühl für Möbel und Farben haben und sich professionell um die Einrichtung kümmern, dafür gibt es ein wachsendes Verständnis. Innenarchitektur kann sogar noch mehr. Darüber sprechen wir in unserem Themenmonat: Was kann Innenarchitektur?

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